» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

Abgetriebene Wespennester

 


 

Der Komet

Das große magnetische Gastmahl des Reisemarschalls Worble

„Als endlich die Gesellschaft satt und froh genug geworden und Worble zum Abschlusse der Verdauung noch ein Gläschen Anisette d'Amsterdam, dessen Stärke jedem einheizte, genommen: so hob er die Tafel auf und beurlaubte sämtliche Mitesser, gleichsam die Milchbrüder seiner Kost-Amme, mit der geistreichen und lebendigen Tischrede: »Mög' Ihnen doch allen mein wohlgemeintes Traktament, so gut es in der Stadt Wien zu haben war, einigermaßen geschmeckt haben! – Es hätte wohl besser ausfallen können, ja zehntausendmal besser, und gern hätt' ich (ich darf es sagen) Bayonner Schinken aufgetischt und Straßburger Pasteten samt polnischem Salat, desgleichen gefüllte Zungen von Troyes und Kälber von Rouen und Hähne von Caux und Kapaunen von la Fleche und Rotkehlchen von Metz; mit Freuden, wie gesagt, hätt' ich damit bewirtet; aber die Sachen waren nicht zu haben: konnt' ich doch kaum in der Stadt Wien gebacknen Katzendreck  auftreiben und sächsische Christscheit und abgetriebene Wespennester und boeuf à la mode und pommersche Gans. Indes war doch das Essen (dies beruhigt mich) gesund und leicht. [. . .]“

Zutaten

250 g
20 g
4
4
150 g
1 Pkg
500 g
Butterschmalz
zerlassene Butter zum Bestreichen
Eier
Eigelb
lauwarme Sahne
Hefe
Mehl
Zibeben (Schokolodenstückchen, Zimt, Kakao)


Zubereitung

Das Butterschmalz schaumig schlagen(altdeutsch abtreiben) und Eier und Eidotter einzeln dazurühren.Die hefe in der lauwarmen Sahne auflösen und nach und nach zugeben. Zuletzt das Mehl zugeben und den Teig gut abschlagen. An einem warmen Ort gehen lassen. Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 5 mm dick ausrollen. In 3 cm x 20 cm lange Streifen schneiden. Mit den Rosinen belegen und einrollen. In Backpapier streifen einschlagen und nochmal gehen lassen. Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten langsam backen.

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Wahnfriedstraße 1
95444 Bayreuth

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