» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

Kathrin Neuber

Aus mehr als 160 Einsendungen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland wählte die Jury 24 GewinnerInnen des Schülerschreibwettbewerbs „Jean Pauls Taschendruckerei“, ausgeschrieben vom Verein Jean Paul 2013. Die jungen AutorInnen stellen sich vor und präsentieren ihre Geschichte.

Ich bin 14 Jahre alt und seit meiner Geburt in Bayreuth wohnhaft. Zur Schule gehe ich in das Graf-Münster-Gymnasiums. Ich habe zwei Schwestern. In meiner Freizeit tanze ich Ballett und spiele Oboe. Außerdem lese ich gerne Mädchengeschichten, Fantasiegeschichten und englischsprachige Bücher. Schon seit ich schreiben kann, verfasse ich gerne Kurzgeschichten. Während ich schreibe, verliere ich jegliches Zeitgefühl und vergesse, wo ich gerade bin. Am besten gefällt mir, dass ich meiner Fantasie freien Lauf lassen kann und mir keine Grenzen gesetzt werden. Ich schreibe Geschichten, weil es mir Spaß macht meine Gedanken in Worte zu fassen.


Das bunte Luftschiff

Von Kathrin Neuber

«So was Blödes aber auch. Jetzt sind die Ferien wieder vorbei.», dachte sich Johann Paul Friedrich Richter. Er war gerade dabei, zur Schule zu gehen. Auf dem Weg kam er an der Bäckerei und an vielen anderen Häusern vorbei. «Die Häuser sehen so langweilig aus», dachte er, «Sie müssten bunt sein. Jedes müsste eine andere Farbe haben.» Jetzt kam er zum Hexenhaus. Das Hexenhaus wurde so genannt, da es schon total verfallen war. Jeden Morgen blieb er davor stehen und schaute es sich an. «Mist! Immer das gleiche!», sagte da jemand. Johann zuckte zusammen. Das kam vom Hexenhaus. «Sind das Gespenster?», fragt er sich schaudernd. Er nahm allen Mut zusammen und schlich darauf zu. «Ojemine, ojemine!», jammerte die Stimme. Johann konnte sie jetzt deutlich hören. Sein Herz schlug immer schneller und lauter. Er lugte um die Ecke ... und erschrak. Da stand etwas Großes und Schwarzes.

...

Lesen Sie die ganze Geschichte (PDF).

 

 

 

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Jean Paul 2013 e.V.
Wahnfriedstraße 1
95444 Bayreuth

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