» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

Angebote für Lehrende

Jean Paul ist in den Lehrplänen ein seltener Gast geworden. Eine Arbeitsgruppe des Vereins hat es sich zur Aufgabe gemacht, dies zu ändern und ebenso ansprechende wie gehaltvolle Unterrichtsmaterialien für die Fächer Deutsch, Religionslehre und Ethik erstellt.

1811 Schleich nach MeyerHier finden Sie die verschiedenen Themen. Durch den jeweiligen Link gelangen Sie zur Seite mit den thematischen Materialien. Um Ihnen den Einstieg zu erleichtern, finden Sie auf unserer Homepage zudem grundlegende Informationen zu Jean Paul sowie Material zu Leben und Werk.

 

 


Prof. Dr. Ortwin Beisbart:

Jean Pauls Ich-Suche – Der Mensch als Titan?

Endlichkeit und Unsterblichkeit
 

Dr. Hartmut Rudolph:

Sterben und Tod
 

Prof. Dr. Walter Sparn:

Attila Schmelzle  Der lutherische Pfarrer

Die Natur – Schrecken und Trost. Jean Pauls Physikotheologie
 

Prof. Dr. Reinhard Wunderlich:

Aus den Schulstuben und Bildungshäusern durch Lebensgassen und Landschaftspfade in die Stadt Gottes
 

Norbert Lüthy:

Jean Paul und die Bibel – Facetten und Impulse

 

 

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Wahnfriedstraße 1
95444 Bayreuth

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