» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

Einträgliche Gemüsgärtchen

 


Der Komet


„Alte und neue Staaten: Die neuen Staaten, weniger auf einem ethischen Wurzelgeflechte als Ganzes ruhend, verlangen tägliche Nachhülfen und Erinnerungen zum Gedeihen und sind einträgliche Gemüsgärten, die in jedem Jahre neu gepflanzt werden; aber die alten Staaten sind Obstgärten, die, einmal angelegt, von Jahr zu Jahr ohne neue Ansaat reichere Früchte geben und höchstens das Beschneiden bedürfen.“

Zutaten

1. Erde

180 g
80 g
50 g
25 g
80 g

Mehl
Kathreiner Kaffee
gemahlene Haselnüsse
brauner Zucker
Zuckerrübensirup
2. Erde

50 g
25 g
50 g
70 g

Mehl
Kathreiner Kaffee
gemahlene Haselnüsse
zerlaufenes Butterschmalz
Salz
Creme

35 g
100 g
100 g
5 g

Kräuter fein gehackt (Estragon, Basilikum ...)
Joghurt
Creme fraîche
Instant Gelatine
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
20 Stück

Radieschen, Mini-Möhrchen, Mini-Rettiche (gewaschen, geputzt und mit Grün)

Zubereitung

Für die 1. Erde alle trockenen Zutaten in der Küchenmaschine fein schroten. Esslöffelweise den Sirup zugeben. Alles im Ofen bei 100 °C ca. 1,5 Std. trocknen und über Nacht am besten auf der Heizung nachtrocknen lassen. Danach für die 2. Erde genauso verfahren, ebenfalls im Ofen ca. 1,5 Std. trocknen und danach mit der 1. Erde vermischen. Klumpen zwischen den Fingern zerbröseln.

Alle Zutaten für die Creme gründlich vermischen. Die Hälfte in kleine Gläschen oder Blumentöpfe füllen. Das Gemüse in die restliche Creme tauchen und in die vorbereiteten Blumentöpfe „pflanzen“.

 

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