» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

Jean Paul und das Bier – Autoren im Rausch

Am 30. April 2013 um 20 Uhr startete in der Bayreuther Stadtbibliothek RW21 die „Kleine Lesungsreihe“, die sich mit dem Thema „Jean Paul und die Moderne“ auseinandersetzte. Den Auftakt der vierteiligen Veranstaltungsreihe bildete die hochprozentige, szenische Lesung „Jean Paul und das Bier –Autoren im Rausch“.

Der Autor und Rezitator Claus J. Frankl und der Diplomsprecher Jan Carlos Wittmer lasen und spielten literarische Texte zu verschiedenen Rauschmitteln. Die beiden Rezitatoren lasen aus Werken von Jean Paul, Charles Baudelaire, Heimito von Doderer, Robert Walser, Ernst Jünger, Friedrich Glauser und vielen anderen. Die künstlerische Leitung und Koordination hatte Julia Knapp, Geschäftsführerin des Vereins Jean Paul 2013.



Pressemitteilung Jean Paul 2013 e.V. vom 23.04.2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 30. April 2013, 20 Uhr
Jean Paul und das Bier – Autoren im Rausch
mit Claus J. Frankl und Jan Carlos Wittmer
Ort: Bayreuth, RW21, Black Box, Richard-Wagner-Str. 21
Veranstalter: Kulturamt Bayreuth, Jean Paul 2013 e.V.

Förderer, Partner und Sponsoren

 

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Jean Paul 2013 e.V.
Wahnfriedstraße 1
95444 Bayreuth

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