» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

VEREIN

Am 21. März 2013 jährte sich Jean Pauls Geburtstag zum 250. Mal. Nach wie vor gibt es viel zu entdecken in seinem Werk, seiner Biografie und seinen Briefen. Nicht nur Absurdes und Witziges, sondern auch Ernstes, Empfindsames, Philosophisches und Satirisches. Jean Pauls Werk lässt sich nur auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Vielfalt.

Um diese Vielfalt in ebenso vielfältigen Veranstaltungen zu spiegeln, Jean Pauls 250. Geburtstag angemessen vorzubereiten und zu einem überregionalen und international ausstrahlenden Ereignis werden zu lassen, Initiativen zu bündeln und deren Resonanzraum zu vergrößern, hat sich Ende 2009 der Verein „Jean Paul 2013“ gebildet. Zu seinen Mitgliedern zählten Repräsentanten der oberfränkischen Jean-Paul-Orte, Vertreter zahlreicher Kulturinstitutionen, der Wissenschaft und private Liebhaber aus dem In- und Ausland. Der Verein wollte auch mit eigenen, vornehmlich überregionalen Projekten zum Gelingen des Jubiläums beitragen, ein möglichst breites Publikum ansprechen und so die Auseinandersetzung mit Jean Paul quer durch alle Altersstufen neu beleben.


Bei einer Vorstandssitzung vor dem Rathaus in Hof im April 2012. Von links: Dr. Peter Seißer, Dr. Wolfgang Mück, Peter Nürmberger, Carsten Hillgruber, Gerhard Zeitler, Bernhard Echte, von links: Dr. Monika Meier, Beate Roth, Tabea Amtmann (es fehlt: Dr. Dieter Mronz)

 

Vorstand des Vereins „Jean Paul 2013“

1. Vorsitzende:                          Dr. Monika Meier                      
2. Vorsitzender: Bernhard Echte
3. Vorsitzender: Dr. Peter Seißer
Schriftführer: Peter Nürmberger
Kassierer: Gerhard Zeitler
Beisitzer:

Tabea Amtmann
Carsten Hillgruber
Dr. Dieter Mronz
Dr. Wolfgang Mück
Beate Roth

Kassenprüfer:

Gesa Göthl
Bruno Hager

Stellv. Kassenprüfer:

Johanne Arzberger
Prof. Dr. Ortwin Beisbart

   
 

Pressespiegel: Jean Paul 2013 e.V. (PDF)

 

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Jean Paul 2013 e.V.
Wahnfriedstraße 1
95444 Bayreuth

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