» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

Dichter schreiben ihren Müttern – Lesung am Muttertag

Als zweiter Beitrag zur Kleinen Lesungsreihe fand am Sonntag, den 12. Mai 2013 in der Black Box der Stadtbibliothek Bayreuth die Muttertagslesung „Dichter schreiben ihren Müttern“ statt.
 

Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau, sagt man gemeinhin. Hinter jedem Mann, erfolgreich oder nicht, steht als erste Frau jedoch die Mutter. Von den wenigsten Männern erfahren wir von dieser Beziehung – wenn wir nicht gerade selbst die Mutter sind –, und auch da ist es nicht immer leicht, die Söhne zum Reden zu bringen. Es sei denn, man hat einen Sohn, der zur schreibenden Zunft gehört. Einen, für den das Artikulieren, das Sichausdrücken, das Leben im Wort ganz selbstverständlich ist. Der redet vielleicht auch nicht mehr als ein anderer – aber er schreibt. Und oftmals seiner Mutter. Silvia Guhr und Dominik Kern lasen am Muttertag Briefe von berühmten Autoren an ihre Mütter. Mathias Hartmann begleitete die Briefe von Erich Kästner, Rainer Maria Rilke, Thomas Wolfe, Marcel Proust und vor allem natürlich des Jubilars Jean Paul am Cello.

Pressemitteilung Jean Paul 2013 e.V. vom 08.05.2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Sonntag, 12. Mai, 19–21.30 Uhr
Dichter schreiben ihren Müttern –
Musikalische Lesung zum Muttertag
mit Silvia Guhr und Dominik Kern sowie Mathias Hartmann am Cello
Ort: Bayreuth, RW21, Blackbox, Richard-Wagner-Str.21
Veranstalter: VHS Bayreuth, Jean Paul 2013 e.V.

Förderer, Partner und Sponsoren

 

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Jean Paul 2013 e.V.
Wahnfriedstraße 1
95444 Bayreuth

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