» Was alles Böses gegen das Bier
     bei Philosophen gesagt wird,
         gilt nicht bei mir. «

» Jeden Tag
     mache dich auf viele Wunder gefaßt. «

» Weiber sprechen lieber von,
          Männer in der Liebe. «

» Die Bücher sind die
        stehende Armee der Freiheit. «

» Er ist ein besonderer Freund
       – von Feinden. «

» Eine Blattlaus hat mehr Ahnen
   als ein Elephant. «

» Man verdirbt unter Leuten,
die einen nicht übertreffen. «

» Nichts ist fataler, als wenn gerade
die letzte Flasche altes Bier schlecht ist. «

» Die Blumen schlafen,
         aber nicht das Gras. «

» Unter Denken eines bösen Gedankens
     auf der Gasse ehrerbietig gegrüßt werden. «

» Ich merke Namen so wenig,
daß ich oft vor dem Spiegel frage,
wie heißt der darin? «

» Die größten Städte und Genies
sind unregelmäßig gebauet,
voll Sackgassen und Paläste. «

     » Die Poesie ist die Aussicht
aus dem Krankenzimmer des Lebens. «

     » Manches »Gesuchte« wäre es nicht,
        wenn der Verfasser mehr suchte. «

» Hätte ich keine Bücher zu schreiben: ich wäre der beste Ehemann. «

» Die Tat ist die Zunge des Herzens.«

» Ein Kind sei euch heiliger als die
   Gegenwart, die aus Sachen
     und Erwachsenen besteht. «

» Man kommt leichter zu jedem
     andern als zu sich. «

» Eine Demokratie ohne ein paar hundert Widersprechkünstler ist undenkbar. «

» Das Paradies verlieren
und den Paradiesvogel behalten. «

» Bei Gott, alle Welt spricht,
und niemand kommt zu Wort. «

» Niemand hat weniger Ehrgefühl
      als eine Regierung. «

» Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde. «

» Entwirf beim Wein,
         exekutiere beim Kaffee. «

» Ein Rathhaus gehört zum Hausrath
       einer Stadt. «

» Auf der Welt ist alles natürlich,
       ausgenommen die Welt selber. «

Monika Schmitz-Emans/Wolfram Benda (Hg.): Jean Paul und die Bilder

 

Schmitz-Emans Benda JP Bilder  

 

Monika Schmitz-Emans und Wolfram Benda (Hg.): Jean Paul und die Bilder. Bildkünstlerische Auseinandersetzungen mit seinem Werk: 1783-2013. Königshausen & Neumann, Würzburg 2013. 

     
312 Seiten    
Preis: 39,80 €    
ISBN: 978-3-8260-5372-6    
Erscheinungsdatum: 2013
     

Kurzbeschreibung:

Jean Pauls Beziehung zur Welt der Bilder – äußerer wie innerer – ist vielschichtig und hat sein Schreiben stark geprägt. Während sich ein Interesse an konkreten Werken der bildenden Kunst auffällig in Grenzen hielt, erzählt er doch mehrfach Geschichten über Maler und Verfahren der Bildgenese. Eng damit verbunden ist die Thematisierung und Semantisierung von Sehprozessen und visionären Erfahrungen, von bestimmten Bildtypen und ihren Wirkungen. – Was gewinnen bildende Künstler dem Werk eines Autors ab, bei dem Sehen und Bilder eine solche Rolle spielen? Die Rezeption Jean Pauls durch bildende Künstler hat zu einem breiten Spektrum an bildkünstlerischen Auseinandersetzungen mit seinen Werken geführt. In Einzelbeiträgen vorgestellt werden verschiedene Künstler, die mit ihren Arbeiten die Herausforderung der Jean Paulschen Texte angenommen haben. Zu ihnen gehören Daniel Chodowiecki, Alfred Kubin, Emil Preetorius, Caspar Walter Rauh, Stephan Klenner-Otto, Paul Mersmann und Rolf Münzner.

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Jean Paul 2013 e.V.
Wahnfriedstraße 1
95444 Bayreuth

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